Innovation aus Tradition

Die heutige Bauart von Stahlrädern, bestehend aus Schüssel (oder: Radscheibe) und Felge, wurde bereits in den 30er Jahren entwickelt. Wie auf vielen anderen Sektoren auch, hat KRONPRINZ hier Pionierarbeit geleistet.

 

Im Laufe der Jahrzehnte kam es zu massiven technischen Weiter­entwicklungen des Produktes selbst, aber auch seiner Entwicklungs- und Fertigungstechnologie. So werden heute schon bei der Entwicklung mittels Bauteil- und Umformsimulation die Weichen für die die opti­male Ausnutzung von Werkstoffkennwerten gestellt. Im Ergeb­nis führt dies zu einem fertigen Produkt, das bei minimalem Eigen­gewicht ein Maximum an Radlast aufweist. Wussten Sie schon, dass das 15“-Stahlrad des VW T4 (Bauzeit 1990-1995) 10,6 kg Eigen­gewicht und eine Radlast von 760kg aufwies, das 16“-Stahlrad des Nachfolgers T5 / T6 hingegen ein Eigengewicht von 9,7 kg bei einer Radlast von 840 kg?

 

Hergestellt werden Stahlräder auf automatisierten Fertigungslinien. Die Schüssel entsteht in 8-10 Umformschritten auf Transferpressen mit einer Presskraft von 3.000 to. Die Felgen werden durch verschiedene Rolloperationen erzeugt. Hier wird bei einer immer größeren Anzahl Räder mittels Flow-Forming (Fließdrücken) die Materialverteilung optimiert und somit letztlich eine weitere Gewichtsersparnis erreicht. Abschließend wird die Felge eines Rades auf sehr enge Rund- und Planlauftoleranzen kalibriert.

 

Beide Bauteile werden heute vollautomatisch zusammengebaut und verschweißt. Der Fertigungs­prozess bei Stahlrädern ist so präzise, dass das rohe Rad ohne jede mechanische Nachbearbeitung direkt in die Lackanlage gehen kann, in der es immer eine kathodische Tauchgrundierung und je nach Fahr­zeughersteller eine Decklackierung erhält.

 

KRONPRINZ baute schon die Räder für diesen Porsche